{"id":149,"date":"2026-07-14T11:00:27","date_gmt":"2026-07-14T11:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/xn--khboden-n2a.ch\/?p=149"},"modified":"2026-07-14T11:00:27","modified_gmt":"2026-07-14T11:00:27","slug":"der-taelligrattunnel-warum-ein-wasserstollen-zum-wanderweg-wurde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/xn--khboden-n2a.ch\/index.php\/2026\/07\/14\/der-taelligrattunnel-warum-ein-wasserstollen-zum-wanderweg-wurde\/","title":{"rendered":"Der T\u00e4lligrattunnel: Warum ein Wasserstollen zum Wanderweg wurde"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der rund einen Kilometer lange T\u00e4lligrattunnel verbindet die Fiescheralp mit dem Gebiet M\u00e4rjela. Gebaut wurde er jedoch nicht f\u00fcr Wanderinnen und Wanderer, sondern als Teil der Wasserversorgung der Aletschregion. Heute f\u00fchrt der beleuchtete Stollen direkt durch den Berg. Ungef\u00e4hr in der Mitte steht in einer Felsnische eine Marienfigur.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Abk\u00fcrzung durch den Berg<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer von der Fiescheralp in Richtung M\u00e4rjelensee und Grosser Aletschgletscher wandert, erreicht nach ungef\u00e4hr einer Stunde den Eingang des T\u00e4lligrattunnels. Der schnurgerade Stollen f\u00fchrt rund einen Kilometer durch den T\u00e4lligrat und endet auf der Seite der M\u00e4rjela.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Durchquerung dauert zu Fuss ungef\u00e4hr 15 bis 20 Minuten. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem empfiehlt sich eine Taschen- oder Stirnlampe. Der Boden kann feucht sein, und die Beleuchtung f\u00e4llt nicht \u00fcberall gleich hell aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Tunnel ist heute Bestandteil mehrerer offizieller Wanderrouten der Aletsch Arena. Dazu geh\u00f6rt beispielsweise die <a href=\"https:\/\/maps.aletscharena.ch\/de\/tour\/wanderung\/rundwanderung-von-der-fiescheralp-durch-den-taelligrattunnel-zur-maerjela\/50965964\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rundwanderung von der Fiescheralp durch den T\u00e4lligrattunnel zur M\u00e4rjela<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum wurde der T\u00e4lligrattunnel gebaut?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die s\u00fcdlich ausgerichteten H\u00e4nge der Aletschregion sind vergleichsweise niederschlagsarm. \u00dcber Jahrhunderte musste Wasser teilweise mit aufwendig angelegten Wasserleitungen, den sogenannten Suonen, auf Wiesen und Felder geleitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Ausbau der D\u00f6rfer und des Tourismus auf den h\u00f6her gelegenen Terrassen stieg auch der Bedarf an Trinkwasser. Besonders auf der Riederalp wurde die Wasserversorgung zunehmend zu einem Problem. Zeitweise f\u00fchrte die Wasserknappheit sogar dazu, dass nicht weiter gebaut werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gemeinden Martisberg, Goppisberg, Greich, Ried-M\u00f6rel und Bitsch schlossen sich deshalb zu einem Zweckverband zusammen. In den 1980er-Jahren realisierten sie das sogenannte M\u00e4rjelenprojekt. Sp\u00e4ter kamen weitere Gebiete beziehungsweise Gemeinden dazu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gebiet M\u00e4rjela wurde der Vordersee zu einem Speichersee ausgebaut. Das Wasser gelangt von dort durch den T\u00e4lligrattunnel auf die S\u00fcdseite des Berges. Anschliessend wird es in verschiedene Speicherbecken und Leitungen verteilt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Teil dient als Bew\u00e4sserungswasser f\u00fcr die trockenen S\u00fcdh\u00e4nge. Ein anderer Teil wird in der N\u00e4he der Laxeralp zu Trinkwasser aufbereitet. Das Projekt versorgt unter anderem Gebiete von Lax, Martisberg, Goppisberg, Riederalp und Oberried mit Wasser. Eine Beschreibung der Anlage findet sich beim Welterbe-Informationsportal <a href=\"https:\/\/ourheritage.ch\/poi\/talligrat-tunnel\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Our Heritage<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zufahrt f\u00fcr schwere Baumaschinen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der T\u00e4lligrattunnel hatte w\u00e4hrend der Bauarbeiten noch eine weitere wichtige Funktion. Durch den Stollen konnten schwere Baumaschinen, Fahrzeuge und Baumaterial zum abgelegenen Vordersee gebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus diesem Grund ist der Tunnel wesentlich gr\u00f6sser als ein gew\u00f6hnlicher Wasserstollen. Er musste mit Bau- und Transportfahrzeugen befahrbar sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Tunnel verk\u00fcrzte zudem die Strecke der Wasserleitung zwischen dem Vordersee und der S\u00fcdseite des T\u00e4lligrats. Gleichzeitig entstand damit ein weitgehend wettergesch\u00fctzter Zugang zur M\u00e4rjela.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch heute dient der Tunnel nicht ausschliesslich als Wanderweg. Er bleibt Teil der Wasserversorgung und wird als Zufahrts- und Versorgungsweg f\u00fcr die Anlagen beim Vordersee und bei der Gletscherstube genutzt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die technischen Daten des T\u00e4lligrattunnels<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>L\u00e4nge:<\/strong> rund 1000 Meter<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Anzahl R\u00f6hren:<\/strong> eine<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fertigstellung:<\/strong> 1988<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Lage:<\/strong> unter dem T\u00e4lligrat, einem Ausl\u00e4ufer des Eggishorns<\/li>\n\n\n\n<li><strong>H\u00f6he des Portals bei der M\u00e4rjela:<\/strong> rund 2335 Meter \u00fcber Meer<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Urspr\u00fcngliche Aufgabe:<\/strong> Bau- und Versorgungsstollen f\u00fcr das M\u00e4rjelenprojekt<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wasserwirtschaftliche Aufgabe:<\/strong> Transport von Wasser vom Vordersee auf die S\u00fcdseite des Berges<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Weitere Nutzung:<\/strong> Zufahrt f\u00fcr Unterhalt und Versorgung<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Heutige touristische Nutzung:<\/strong> Wanderverbindung zwischen Fiescheralp und M\u00e4rjela<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Beleuchtung:<\/strong> elektrische, mit Solarenergie betriebene Beleuchtung<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gehzeit durch den Tunnel:<\/strong> ungef\u00e4hr 15 bis 20 Minuten<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wichtigsten technischen und historischen Angaben sind auch im Eintrag \u00fcber den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%A4lligrattunnel\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">T\u00e4lligrattunnel<\/a> zusammengefasst.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Seit wann ist der Tunnel f\u00fcr Fussg\u00e4nger ge\u00f6ffnet?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der T\u00e4lligrattunnel wurde 1988 fertiggestellt. Urspr\u00fcnglich war er jedoch nicht als Wanderweg gedacht. Im Vordergrund standen die Wasserversorgung, die Bauarbeiten am Vordersee und der Zugang f\u00fcr Unterhalts- und Versorgungsfahrzeuge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erst einige Jahre nach der Inbetriebnahme wurde der Stollen auch f\u00fcr Wanderinnen und Wanderer freigegeben. Ein genaues, durch eine \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Prim\u00e4rquelle belegtes Er\u00f6ffnungsdatum f\u00fcr den Fussverkehr ist nicht dokumentiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb w\u00e4re die Aussage, der Tunnel sei bereits seit 1988 offiziell als Wanderweg ge\u00f6ffnet, zu ungenau. Belegt ist lediglich, dass die Freigabe wenige Jahre nach der Fertigstellung erfolgte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute geh\u00f6rt der beleuchtete Tunnel fest zum Wanderwegnetz der Aletschregion. Die Aletsch Arena beschreibt ihn auf ihren Wanderrouten als einen Kilometer langen, beleuchteten Durchgang zur M\u00e4rjela. Eine solche Route f\u00fchrt beispielsweise <a href=\"https:\/\/maps.aletscharena.ch\/de\/tour\/wanderung\/wanderung-vom-fieschertal-via-unnerbaerg-maerjelensee-zur-fiescheralp\/23155437\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">vom Fieschertal \u00fcber den M\u00e4rjelensee zur Fiescheralp<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Marienfigur mitten im Tunnel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ungef\u00e4hr in der Mitte des T\u00e4lligrattunnels befindet sich seitlich eine kleine Nische. Darin steht auf einem gemauerten Sockel beziehungsweise Altar eine Marienfigur.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"640\" src=\"https:\/\/xn--khboden-n2a.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_1485.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-52\" srcset=\"https:\/\/xn--khboden-n2a.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_1485.jpg 480w, https:\/\/xn--khboden-n2a.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_1485-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Figur bildet einen unerwarteten Kontrast zum langen, k\u00fchlen und technisch gepr\u00e4gten Stollen. Kerzen und kleine Gegenst\u00e4nde zeigen, dass Menschen an diesem Ort gelegentlich innehalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Welterbe-Informationsportal <a href=\"https:\/\/ourheritage.ch\/poi\/talligrat-tunnel\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Our Heritage zeigt die Marienstatue in der Tunnel\u00adnische<\/a> und bezeichnet ihren Standort ausdr\u00fccklich als Mitte des T\u00e4lligrattunnels.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer die Figur aufgestellt hat und wann die Nische eingerichtet wurde, ist in den allgemein zug\u00e4nglichen Quellen nicht eindeutig festgehalten. Es ist deshalb nicht m\u00f6glich, die Entstehung des kleinen Marienaltars zuverl\u00e4ssig einer bestimmten Person oder einem bestimmten Jahr zuzuordnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bemerkenswert ist die Wahl Marias: Als traditionelle Schutzpatronin von Bergleuten und Tunnelbauern gilt eigentlich die heilige Barbara. Im T\u00e4lligrattunnel steht jedoch ausdr\u00fccklich eine Marienfigur.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nicht mit dem alten Entlastungsstollen verwechseln<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der T\u00e4lligrattunnel wird gelegentlich mit einem wesentlich \u00e4lteren Stollen im Gebiet M\u00e4rjela verwechselt. Dabei handelt es sich um zwei unterschiedliche Bauwerke.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der fr\u00fchere M\u00e4rjelensee wurde vom Grossen Aletschgletscher aufgestaut. Wenn sich der See pl\u00f6tzlich entleerte, konnten grosse Wassermassen durch das Fieschertal ins Rhonetal fliessen und dort Sch\u00e4den verursachen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um diese Ausbr\u00fcche zu verhindern, wurde zwischen 1889 und 1894 ein rund 550 Meter langer Entlastungsstollen gebaut. Dieser \u00e4ltere Stollen sollte den Wasserstand des nat\u00fcrlichen Gletscherrandsees begrenzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der heutige T\u00e4lligrattunnel entstand dagegen fast hundert Jahre sp\u00e4ter. Er wurde in den 1980er-Jahren im Zusammenhang mit dem M\u00e4rjelenprojekt und der Wasserversorgung der Aletschregion gebaut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere historische Informationen zum fr\u00fcheren Gletscherrandsee und zum alten Entlastungsstollen finden sich im Beitrag \u00fcber den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4rjelensee\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">M\u00e4rjelensee<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Zweckbau wird zur Sehensw\u00fcrdigkeit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der T\u00e4lligrattunnel zeigt, wie aus einem technischen Zweckbau eine touristische Attraktion werden kann. F\u00fcr Wanderinnen und Wanderer ist der Stollen heute vor allem eine praktische Abk\u00fcrzung zwischen der Fiescheralp und der M\u00e4rjela.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ohne den Tunnel m\u00fcsste der T\u00e4lligrat auf einem deutlich l\u00e4ngeren Weg umgangen oder \u00fcberquert werden. Der Stollen erm\u00f6glicht einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Vordersee, zur Gletscherstube, zu den M\u00e4rjelenseen und zum Grossen Aletschgletscher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seine urspr\u00fcngliche Funktion ist beim Durchwandern leicht zu \u00fcbersehen. Der T\u00e4lligrattunnel ist nicht in erster Linie f\u00fcr den Tourismus gebaut worden. Er ist ein wichtiger Bestandteil jener Infrastruktur, die Wasser aus dem Gebiet M\u00e4rjela zu den trockenen S\u00fcdh\u00e4ngen der Aletschregion bringt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kombination aus Wasserleitung, befahrbarem Versorgungsweg, Wanderverbindung, solarbetriebener Beleuchtung und Marienfigur macht den T\u00e4lligrattunnel zu einem der ungew\u00f6hnlichsten Bauwerke rund um die Fiescheralp.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hinweis zur aktuellen Begehbarkeit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor einer Wanderung empfiehlt es sich, den aktuellen Zustand der Wege und des Tunnels zu \u00fcberpr\u00fcfen. Wegen Unterhalts- oder Sanierungsarbeiten kann der Durchgang vor\u00fcbergehend gesperrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aktuelle Angaben ver\u00f6ffentlicht die Aletsch Arena in ihrem <a href=\"https:\/\/www.aletscharena.ch\/hier-jetzt\/live\/statusbericht\/statusbericht-sommer\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Statusbericht f\u00fcr die Sommersaison<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der rund einen Kilometer lange T\u00e4lligrattunnel verbindet die Fiescheralp mit dem Gebiet M\u00e4rjela. Gebaut wurde er jedoch nicht f\u00fcr Wanderinnen und Wanderer, sondern als Teil der Wasserversorgung der Aletschregion. Heute f\u00fchrt der beleuchtete Stollen direkt durch den Berg. Ungef\u00e4hr in der Mitte steht in einer Felsnische eine Marienfigur. 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