Eggishorn: Ausbauprojekt verzögert sich um ein Jahr wegen Einsprachen

Die Bergstation Eggishorn in einer VIsualisierung

Die Seilbahn auf das Eggishorn, ein bedeutendes Tourismusprojekt in der Aletschregion, wird erst im Frühjahr 2026 starten können. Grund dafür sind zwei Einsprachen im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens, wie die Aletsch Bahnen AG in einer Medienmitteilung mitteilt.

Was ist geplant?

Das Projekt sieht den Ersatz der bestehenden Seilbahnanlage durch eine moderne Bahn sowie den Bau einer neuen Bergstation mit Aussichtsrestaurant vor. Ziel ist es, den Besuchern ein verbessertes Erlebnis zu bieten und die Tourismusattraktivität der Region weiter zu stärken.

Wer sind die Einsprechenden?

Interessanterweise haben sich lokale Akteure gegen das Vorhaben gestellt. Dazu zählen die Betreiber der Horlihütte, die sich durch die Nähe des geplanten Restaurants – trotz einer Distanz von 20 Metern – beeinträchtigt fühlen, sowie die IG Fiescheralp. Letztere fordern Verbesserungen bei der Abfallentsorgung, ein Thema, das jedoch nicht unmittelbar mit dem Seilbahnprojekt zusammenhängt.

Folgen der Verzögerung

Die Verantwortlichen der Aletsch Bahnen AG bedauern die Verzögerung ausdrücklich, da das Projekt als Leuchtturmvorhaben für die gesamte Tourismusregion gilt. Der Entscheid, den Baubeginn um ein Jahr zu verschieben, fiel in der Sitzung des Verwaltungsrats Ende Februar 2025. Nun liegt der Ball beim Bundesamt für Verkehr, das über die Einsprachen befinden muss. Gegen dessen Entscheid könnten weitere Rechtsmittel eingelegt werden, was den Prozess zusätzlich in die Länge ziehen könnte.

Perspektiven

Trotz der Hindernisse bleibt das Projekt ein zentrales Vorhaben, um die Tourismusregion Aletsch langfristig zu stärken. Ob es den Verantwortlichen gelingt, die Einsprechenden doch noch zu überzeugen, bleibt abzuwarten.

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